Was gibt es Neues?

 

Auf dieser Seite fassen wir die wichtigsten Veranstaltungen und Neuigkeiten zusammen. Um immer auf dem neusten Stand zu sein, besuchen Sie bitte unsere facebook-Seite.  

 

Die Veranstaltungen sind rückwärts chronologisch geordnet, d.h. kommende Events zuerst und weiter unten die vergangenen Events.


Abstimmungsergebnis

Basel, 10. Februar 2019

Die Stimmbevölkerungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben entschieden. Der Staatsvertrag zum Universitätsspital Nordwest wurde in BS mit über 55% abgelehnt und in BL mit über 66% angenommen. Somit kommt die Fusion des Universitätsspitals Basel mit dem Kantonsspital Basel-Landschaft nicht zustande. Als überparteiliches Komitee «Ja zum Unispital» sind wir enttäuscht, dass die Vorteile eines Zusammengehens der beiden Spitäler vom «Souverän» des Kantons Basel-Stadt nicht erkannt wurden. Wir sind aber froh, dass der Staatsvertrag über die gemeinsame Gesundheitsplanung von beiden Kantonen angenommen wurde. Es ist nun an allen beteiligten Kräften, unser regionales Gesundheitswesen zum Wohl der Patientinnen und Patienten und zum Wohl unseres Lehr- und Forschungsstandortes weiter zu entwickeln. Wir danken allen Parteien, Verbänden, Organisationen und Einzelpersonen, die uns im Abstimmungskampf unterstützt haben.




Vergangene Events

Quartiertreffpunkt Bruderholz

Am Donnerstag, 31. Januar 2019 um 19.30 Uhr in der Quartieroase Bruderholz.

Gespräch mit Regierungsrat Dr. Lukas Engelberger vor der Abstimmung zum gemeinsamen Unispital USNW.


Offene Kirche Elisabethen: «Basel im Gespräch» zum Thema Spitalfusion

Diese Veranstaltung fand am Dienstag, 29. Januar 2019 in der offenen Kirche Elisabethen in Basel statt.

Diskussionsrunde mit dem Basel-Städter Regierungsrat Dr. Lukas Engelberger, dem Generalsekretär des Gesundheits-Departements Basel-Land, Olivier Kungler, dem Basler SP-Gesundheitspolitiker Kaspar Sutter und anderen Eingeladenen.

 

 


Medienmitteilung vom 25.01.2019



Aufruf der Parteipräsidentinnen und Parteipräsidenten an die Abstimmenden des Kantons Basel-Stadt:

 

Tragen Sie Sorge zur Spitzenmedizin und zum Life Sciences Forschungsstandort. 

Stimmen Sie JA zum Universitätsspital Nordwest.

 

Das Universitätsspital Basel ist heute mit Abstand das kleinste der fünf Universitätsspitäler in der Schweiz, zudem mit dem kleinsten Einzugsgebiet. Durch die zunehmende Spezialisierung und die immer komplexeren Abklärungen und Behandlungen sind die Anforderungen in der Spitzenmedizin stark gestiegen: Es werden höhere Qualitätsanforderungen, höhere Fallzahlen und eine Konzentration auf hochspezialisierte Teams gefordert. Mit einem Universitätsspital Nordwest können die Fallzahlen von rund 35 000 auf über 60 000 Fälle angehoben werden. Ein wichtiger Schritt, um die stets steigenden quantitativen und qualitativen Anforderungen von Bund, Kantonen und Fachgesellschaften zu erfüllen und die Hochschulmedizin langfristig in der Region zu sichern. Falls dies nicht gelingt, werden immer mehr Patientinnen und Patienten für ihre Abklärungen und Behandlungen nach Bern, Zürich, Lausanne oder Genf reisen müssen.

 

Das Universitätsspital Nordwest ist auch wichtig, um nachhaltig unsere medizinische Fakultät und den klinischen Forschungsstandort Basel zu sichern. Nur das Universitätsspital Nordwest kann den Chefärztinnen und Chefärzten und den Professorinnen und Professoren unserer medizinischen Fakultät ein attraktives Umfeld bieten. Dies sind die Lehrerinnen und Lehrer unserer künftigen Ärztinnen und Ärzte. Die Bündelung der Fallzahlen ermöglicht auch grössere Patientenkollektive. Die Pharma-Unternehmen in unserer Region sind für ihre klinische Forschung auf ein starkes Universitätsspital Nordwest angewiesen.

Das Universitätsspital Nordwest richtet sich nicht gegen die Privatspitäler. Diese ergänzen mit ihrer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung das Angebot des Universitätsspitals. Letzteres wird auch in Zukunft für die Patientinnen und Patienten wichtige Kooperationen mit den Privatspitälern eingehen.  Das gemeinsame Universitätsspital wird dem gegenseitigen Wettrüsten der beiden öffentlichen Spitäler in Basel-Stadt und Basel-Landschaft ein Ende setzen und Doppelspurigkeiten abbauen. Wie für die Patienten verliert die Kantonsgrenze auch für die beiden Spitäler an Bedeutung. Partnerschaft zwischen Basel-Landschaft und Basel-Stadt in der Gesundheitsversorgung wird von allen Seiten seit Jahren gefordert. Nun ist die Zeit reif. Gemeinsam erreichen wir in der Region die Grösse, die es benötigt, um den Trend von stationären hin zu ambulanten Behandlungen zu fördern und um patientenfreundliche Abläufe besser aufeinander abzustimmen. Das sichert und schafft weitere wichtige Arbeitsplätze in unserer Region und hilft die Gesundheitskosten in unserer Region zu senken. 

 

> JA zum Staatsvertrag vom 6. Februar 2018 zwischen den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft betreffend Planung, Regulation und Aufsicht in der Gesundheitsversorgung

> JA zum Staatsvertrag vom 6. Februar 2018 zwischen den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft über die Universitätsspital Nordwest AG

 

  • Hubert Ackermann, Präsident BDP BS
  • Katja Christ, Präsidentin GLP BS
  • Patricia von Falkenstein, Präsidentin LDP BS
  • Harald Friedl, Präsident Grüne Partei BS
  • Brigitte Gysin, Präsidentin EVP BS
  • Balz Herter, Präsident CVP BS
  • Lorenz Nägelin, Präsident SVP BS
  • Luca Urgese, Präsident FDP BS 

Standaktionen

Im Januar haben das USB und das KSBL mit mehreren Standaktionen den Puls der Menschen in BS und BL gemessen. Physisch wie auch im übertragenen Sinne hinsichtlich den Meinungen zur Abstimmung am 10. Februar.

  

Barfüsserplatz Basel-Stadt

Sa 12.01.19 von 12.00 bis 16.00 Uhr

Sa 26.01.19  von 12.00 bis 16.00 Uhr

 

Liestal, Samstagsmarkt 

Sa 19.01.19 von 8.00 bis 13.00 Uhr

 


Gesundheitspodium der CVP BL: Wieso JA stimmen?

Diese Veranstaltung fand am Donnerstag, 24. Januar 2019 in Pratteln statt.

Podiumsteilnehmer:

Regierungsrat Dr. Anton Lauber (Vorsteher Finanz- und Kirchendirektion BL)

Regierungsrat Thomas Weber (Vorsteher Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion BL)

Dr. med. Werner Kübler, MBA (Spitaldirektor Universitätsspital Basel)

Dr. med. Conrad Müller, MBA (e. Direktor Klinik Hirslanden Zürich, e. CEO UKBB beider Basel)


SRF Region Basel: «Stadtgespräch» zur Spitalfusions-Abstimmung

Diese Veranstaltung fand am Donnerstag, 17. Januar 2019 statt.

Die Tonaufzeichnung der Diskussion finden Sie hier

 

 Pro

Lukas Engelberger, Gesundheitsdirektor Basel-Stadt, CVP

Thomas Weber, Gesundheitsdirektor Baselland, SVP

Jacqueline Martin, Leiterin Ressort Pflege USB

 

Contra

Sarah Wyss, Grossrätin SP

Sven Inäbnit, Landrat FDP

Stephan Bachmann, Präsident Basler Privatspitäler-Vereinigung

 


Medienmitteilung vom 15.01.2019

Breit abgestützte Befürwortung der Spitalfusion 

 

Die grosse Mehrheit der Verbände und Organisationen aus Gesundheitswesen und Wirtschaft sowie der Parteien aus Basel-Stadt und Basel-Landschaft unterstützen die Spitalfusion des Universitätsspitals mit dem Kantonsspital Basel-Landschaft. Die Gegner der Fusionsvorlage sind von Partikularinteressen getrieben.

 

Nachdem gestern die letzten im Grossen Rat und im Landrat vertretenen Parteien ihre Parole zur Spitalfusion gefasst haben, zeigt sich ein klares Bild. Die grosse Mehrheit der Parteien aus Basel-Stadt und Basel-Landschaft und der Verbände und Organisationen aus Wirtschaft und Gesundheitswesen unterstützen die Spitalfusion des Universitätsspitals mit dem Kantonsspital Basel-Landschaft. SP BL, Grüne BS und BL, Grünliberale BS, CVP BS und BL, FDP BS, LDP BS, SVP BS und BL, EVP BS und BL, BDP BL befürworten das Projekt. Dazu sagen folgende Organisationen des Gesundheitswesens und Wirtschaftsverbände ebenfalls JA: Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK, Verband Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte VSAO, Patientenstelle beider Basel, Handelskammer beider Basel HKBB, Arbeitgeberverband, Gewerbeverband Basel, Mittelstandsvereinigung, Starke Region Basel.

 

Die Gegner des Universitätsspitals Nordwest sind von Partikularinteressen getrieben. Der VPOD setzt sich für den Besitzstand der Arbeitnehmenden ein und verkennt, dass der Druck auf die Arbeitsplätze ohne Fusion eher zunehmen wird. Die Privatspitäler fürchten die Konkurrenz und den Wettbewerb mit dem USNW und verkennen, dass das USNW weiterhin eng mit den Privatspitälern zusammenarbeiten wird und dass der Wettbewerb und der Kampf um Marktanteile bisher zu Überkapazitäten und zu unnötigen Kosten geführt haben. Die SP in Basel-Stadt und die FDP in Basel-Landschaft bekämpfen die Vorlage mit umgekehrten Vorzeichen: Die einen wollen am liebsten die Auslagerung der Spitäler rückgängig machen und die anderen wollen die Spitäler ganz privatisieren. Sie verkennen beide, dass mit der Fusion die öffentlichen Spitäler und der Service Public gestärkt werden. 

 

Prof. Dr. med. Markus Heim hat es in seinem Einspruch in der baz vom 9.1.19 auf den Punkt gebracht: «Wenn man aber etwas Abstand nimmt vom Lokalen und eine gesamtschweizerische Sicht einnimmt, wird einem schnell klar, dass die Partikularinteressen für einmal dem Gemeinwohl der Region Nordwestschweiz untergeordnet werden müssen. [...] Ohne politisch stabile strukturelle Erweiterung des Einzugsgebiets wird es in nicht allzu ferner Zukunft kein Universitätsspital in der Nordwestschweiz mehr geben.»

 

Am meisten von der Spitalfusion profitieren werden die zukünftigen Patientinnen und Patienten des USNW. Sie werden weiterhin eine Gesundheitsversorgung auf hohem universitärem Niveau in Anspruch nehmen können. Die Qualität der Versorgung wird sich durch eine Verminderung der Komplikationen und durch die Steigerung der Fallzahlen verbessern. Auch die ärztliche Aus-, Fort- und Weiterbildung brauchen ein starkes Universitätsspital und eine starke medizinische Fakultät. Zuletzt profitiert unser Forschungsstandort von einem fusionierten gemeinsamen Universitätsspital. 

 

Letztendlich geht es am 10. Februar um die Frage: Will Basel ein Universitätsspital und damit Tausende von Arbeitsplätzen erhalten, oder reicht auch ein Regionalspital ohne Spitzenmedizin mit weniger Arbeitsplätzen, und ist die Stimmbevölkerung bereit, in diesem Fall bei komplizierten Fällen in Zürich, Bern oder Lausanne operiert zu werden? 

 

Deshalb sagen auch 300 Mitglieder des Komitees «Ja zum gemeinsamen Universitätsspital» überzeugt JA zum Staatsvertrag über die Fusion des USB mit dem KSBL.

 

Podiumsdiskussion: Eine gemeinsame Gesundheitsregion? Ein gemeinsames Spital?

Gemeinsame Veranstaltung der EVP BS und BL am Montag 14. Januar 2019, 19.30 Uhr im Kantonsspital Liestal. Ab 19.00 Uhr Apéro.

 

Pro

Lukas Engelberger, Gesundheitsdirektor Basel-Stadt, CVP

Susanne Leutenegger Oberholzer, SP, alt Nationalrätin BL

 

Contra

Sven Inäbnit, FDP, Landrat BL

Tibor Somlo, Präs. Vereinigung der Basellandschaftlichen Privatkliniken BLVPK

 

Moderation:

Bojan Stula, Stv. Chefredaktor und Redaktionsleiter Baselland, bz Basellandschaftliche Zeitung

 

Die Befürworter konnten überzeugen. Die EVP BL fasste nach dem Podium eindeutig die JA-Parole. 


Werkstatt HKBB: «Spitalfusion, aber wie?» (17.12.18)

An der Podiumsdiskussion nahmen Befürworter wie auch Kritiker des gemeinsamen Unispitals USNW teil. Wobei man das Gefühl bekam, dass die Kritiker eigentlich gar nicht wirklich gegen die Spitalfusion sind. 

Nach dem Inputreferat der beiden Regierungsräte Dr. Lukas Engelberger und Thomas Weber diskutierten auf dem Podium zusätzlich:

Simone Abt (Vorstandsmitglied der Patientenstelle Basel), Stephan Bachmann (Präsident der Basler Privatspitäler), Robert-Jan A. Bumbacher (VR-Präsident Universitätsspital Basel), Prof. Dr. Stefan Felder (Professor für Gesundheitsökonomie, Universität Basel), Dr. med. Tobias Eichenberger (Präsident Ärztegesellschaft Baselland) und Thomas Hafen (CEO Bühlmann Laboratories AG). 

 

Eine interessante Aussage der Kritiker: «Wir können hinter 24 der 25 Vortragsfolien der beiden Regierungsräte stehen.» Hauptsächlich stören sich die Privatspitäler am TOP auf dem Bruderholz, welches für sie verstärkte Konkurrenz darstellt.

Ebenfalls Kritiker-O-Ton: «Ja, eine Fusion ist eigentlich eine gute Sache.»

Das sah dann auch die überwiegende Mehrheit der rund 250 Teilnehmenden so. Auf die Frage, ob sie überzeugt seien, dass die PatientInnen von dem gemeinsamen Unispital USNW profitieren, sagten 66% JA. Die Frage, ob sie für oder gegen die Fusion seien, befürworteten ausgezeichnete 76%.

 

 

 




Medienorientierung vom 10.12.18

An der Pressekonferenz haben wir die zahlreich erschienenen VertreterInnen der lokalen und regionalen Medien über die Zusammensetzung des inzwischen fast 250 Mitglieder zählenden Komitees und vor allem über die vielfältigen Vorteile des gemeinsamen Unispitals USNW informiert.

Unsere Co-Präsidiums-Mitglieder Lucia Mikeler, Silvia Schenker, Peter Brodbeck, Dr. med. Raoul Furlano, Dr. med. Guy Morin und Marc Scherrer gliederten die Voten in sieben Themenbereiche und zeigten dabei die Vorteile auf für Steuer- und PrämienzahlerInnen, Mitarbeitende, zuweisende ÄrztInnen, Medizin-Studierende, ForscherInnen und schlussendlich v.a. für die Patientinnen und Patienten, um die es ja in erster Linie gehen sollte.

 

Die gezeigten Folien finden Sie hier: 

Download
Präsentationsfolien Pressekonferenz vom 10.12.18
JzU_Folien_MO-181210.pdf
Adobe Acrobat Dokument 555.8 KB



Podium: «Wie gestalten wir den Gesundheitsraum und die Spitalstruktur in unserer Region?»

Diese Veranstaltung fand am Montag, 19. November 2018 in Reinach statt und wurde organisiert von der Vereinigung für eine Starke Region Basel/Nordwestschweiz.

 

Das Einleitungsreferat «Gesundheitsraum Nordwestschweiz aus gesamtschweizerischer Optik» erfolgte durch Jérôme Cosandey, Forschungsleiter Sozialpolitik der AVENIR SUISSE. Auf dem Podium diskutierten Vertreter aus Politik, Medizin und Wissenschaft. Moderiert wurde der Anlass von Bojan Stula, Stv. Chefredaktor und Redaktionsleiter Baselland, bz Basellandschaftliche Zeitung.

 


 

 

 

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